Staunen und Zweifeln erlaubt

Mit dem Staunen beginnt das Fragen, das Interesse, die Erkenntnis. Das haben uns schon die Griechen gesagt, zumindest 2 davon: Platon & Aristoteles!

„Über etwas zu staunen heißt, eine Beobachtung, eine Erzählung, eine Erklärung nicht mehr als selbstverständlich anzunehmen, Skepsis gegenüber der eigenen Sinneswahrnehmung zu hegen, Fragen zu stellen, statt bisher gültige Antworten zu übernehmen… Das Staunen ist somit verschwistert mit dem Zweifel“ (Wie das Staunen ins Universum kam. Lesch/Kummer, 2016)

….damit beginnt…. Wissenschaft!

Markus Mersits

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Auf falsche Fragen gibt es keine richtigen Antworten!

Die Forschungsfrage ist und bleibt ein Kardinalpunkt beim wissenschaftlichen Schreiben. Ein selbstgewähltes Thema zu bearbeiten ist aufregend. Ein Thema wird zu meinem Thema, mein Thema ist verknüpft mit Interesse, Leidenschaft und Erfahrung. Doch zu viel an Herzblut birgt auch Gefahren!

Anstatt eine winzige Kleinigkeit zu zerlegen, zu analysieren und zu bearbeiten, erblicken Forschungsvorhaben das Licht der Welt, die eher eine Schar von WissenschafterInnen zur Bearbeitung bräuchten, denn ein einzelnes, kleines, verwundbares Studentlein!

Wissenschaft und leidenschaftliches Interesse können sich ergänzen. Eine enge Beziehung zum Thema kann aber auch eine verführerische Sirene sein, die die Schreibenden in manch elendslange Sackgassen „verlenkt.“

Es sei denn…

Du weißt genau, wie du den Forschungsfokus so beschränken und einschränken kannst, dass du innerhalb von 5 bis 8 Monaten das Thema gut bearbeiten kannst!!
Markus Mersits