Von Facebook, Fenster putzen und Fake News

Es ist schon interessant, wer die Streif am schnellsten runterbraust, wer die Australien Open gewonnen hat, wer Spitzenkandidat gewesen wäre, falls wir dann mal wieder fast gewählt hätten… und welcher Trumpel schon wieder irgendwo eine Mauer bauen will.

Unser Dopaminspiegel steigt, wenn am Handy stetig neue News aufpingen und piepsen, um unsere Aufmerksamkeit einzufordern. Es beschäftigt uns, regt uns auf, macht uns mitunter Angst und ist Stoff für Smalltalk, um so manch peinliche Stille zu durchbrechen… „Schwarzenegger war beim Papst, Franziskus hat wohl Lust auf Äktschn….“.

Willst du aber eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreiben, nachdenken, vorplanen & tief in eine Wissensmaterie vordringen, dann wär die wichtigste, wichtigste Diät folgende: sich der News-Maschinerie für ein paar Monate zu entziehen & die geistige Nahrung auf gehaltvolle Kost zu reduzieren!

Ist die erste Zeit überstanden, steigt die Konzentration & die Unruhe, den „Tweet des Jahres zu versäumen“, wird abgelöst durch jene Unruhe, die der schmelzende Zeithorizont hin zum Abgabetermin auslöst.

Ist diese innere Hürde und Zeit verschlingende Gewohnheit der „Newsmania“ der strukturierten Arbeit des Schreibens gewichen, steht einem erfolgreichen Abschluss des Studiums nichts mehr im Wege…. oder fast nichts mehr… – auf jeden Fall hilft´s!

Markus Mersits

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