Ablenkung ohne Tiefgang !!

Intensive Schreibphasen sind Zeiten hoher geistiger Anforderungen und höchster Konzentration. Eine zentrale Frage im Schreibprozess ist folgende: was ist die geeignete Form der Zerstreuung, was lenkt mich ab und entspannt mich, macht mir Freude, baut mich auf, gibt mir Kraft?

Soziale Kontakte sind natürlich wichtig und richtig, oftmalige Begleiter davon, Zigaretten, Kaffee, Alkohol eher kontraproduktiv. News aus aller Welt sind interessant, die zermürbenden Seiten davon, Krieg, Flucht, verrückte Politik usw. können sich emotional negativ auf uns auswirken. Ein paar Tage frei nehmen und sich erholen ist gut. Eine zu lange Pause bedeutet aber, sich wieder frisch Einarbeiten zu müssen, inklusive Anlaufschwierigkeiten.

Auch abseits der Schreibarbeit vernünftige Inhalte zu konsumieren– z.B. Sachbücher lesen, Diskussionen anschauen – kann folgenden Effekt haben. Unser Hirn wird durch diese interessanten Inputs „besetzt“. Der „Arbeits- und Denkplatz“ den ich für meine Arbeit gut gebrauchen könnte, ist anderweitig beschäftigt.

Daher noch mal die Fragen:

  • was lenkt mich ab,
  • entspannt mich,
  • macht mir Freude,
  • baut mich auf,
  • gibt mir Kraft?

– ohne inhaltlich meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, um mich so emotional oder intellektuell am Schreiben zu hindern.

Markus Mersits

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